Zur Obmannsstabübergabe am 21.11.2024 kamen weit mehr Kolleginnen und Kollegen, als angemeldet waren. Über 80 Teilnehmer fanden den Weg in die Schmitt Bräu nach Scheßlitz, darunter die Bayrische Bierkönigin Linnea Klee und der Bürgermeister von Scheßlitz Roland Kauper. Die Fachpresse war durch Michael Schmitt, Brauwelt und die Lokalpresse durch den Fränkischen Tag vertreten.

Diana Vogt begrüßte gemeinsam mit ihrem Vater Josef Schmitt die Gäste. joHanne Schulters gab dieses Mal keinen Rückblick auf die Ergebnisse der letzten Monate in der Branche, der besondere Abend war Anlass auf 46 Jahre seines Wirkens als Obmann zurückzublicken. An gleicher Stelle wurde der Stammtisch 1978 initiiert. joHannes Schulters zeigte in seinem Rückblick Meilensteine in dieser Zeit auf und würdigte seine Stellvertreter in diesen Jahren, Georg Lechner, Josef Schmitt, Robert Blechinger und Hans Wächtler.

»Ich war nie ein Spalter, sondern jemand, der zusammengefügt hat. Wir wollten von Anfang an füreinander da sein, uns austauschen, voneinander lernen und offen sein für neue Mitglieder.« Nach diesen Worten übergab joHannes Schulters dann den Obmannsstab in Form einer beschrifteten Fassdaube an Martin Neubert, als neuen Obmann, und Andreas Trunk, Stellvertreter. Martin Neubert bedanke sich seinerseits bei joHannes Schulters für das jahrzehntelange Engagement und ernannte ihn als erste Amtshandlung zum Ehrenobmann. Andreas Trunk überreichte die Urkunde.

Oliver Flake, Diplom-Braumeister vom Institut Romeis, regte mit seinem Vortrag dann auch zu Diskussionen an. Nicht jeder stimmte zu bei seiner These: »Wir verabschieden uns immer mehr von den Grundwerten, die wir mal gelernt haben, und verlieren uns immer mehr an die Technologie.« So plädierte er persönlich für Biere mit lokalem Charakter. Brauwasser müsste nicht immens filtriert und aufbereitet werden, eine Rückbesinnung auf tradierte Verfahren, wie der Einsatz von Sauergut, sei auch eine Möglichkeit.

Dann war es so weit, Diana Vogt gab das Büfett mit herrlichem Krustenbraten, Sauerkraut und Klößen frei (Brotzeitsponsor: Institut Romeis).

Nach der Stärkung konnte in kleinen Gruppen die 5-hl-Sudanlage besichtigt werden. Andreas Schmitt zeigte, diese in Eigenregie entstandene Anlage voller Stolz und beantwortete die Fragen aus dem Kollegenkreis.

Noch lange saßen die Kolleginnen und Kollegen an diesem Abend zusammen und genossen einen gelungenen Stammtisch.

Eine weitere Bildergalerie hat die Brauwelt online gestellt.

Der Fränkische Tag hat seinen Bericht online (für Abonnenten).

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