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UID:9@braumeisterstammtisch-bamberg-und-umland.de
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SUMMARY:Fachexkursion 2026
DESCRIPTION:Liebe Braumeisterkolleginnen und -kollegen\,\nherzlich laden wi
 r Euch zu unserer Fachexkursion 2026 ein. Am 13. und 14. März führt uns 
 die Reise durch fränkische und schwäbische Braulandschaften – von der 
 Großbrauerei im Wandel zum Getränkehersteller über die einzige kommunal
 e Brauerei Deutschlands hin zu traditionsreichen Familienbetrieben\, ergä
 nzt durch einen Blick in die Malzproduktion.\nUnser erstes Ziel: Oettinger
  Brauerei in Oettingen\nDie Wurzeln der heutigen Oettinger Brauerei reiche
 n bis 1731 zurück – in den Braugasthof Forstquell im benachbarten Fürn
 heim. 1956 erwarben Otto und Günther Kollmar die damalige Genossenschafts
 brauerei in Oettingen. Was folgte\, ist Brauereigeschichte: Mit konsequent
 er Optimierung der Betriebsabläufe\, modernen Brau- und Abfüllanlagen un
 d dem Fokus auf den damals neuen Supermarkt-Vertriebsweg entwickelte sich 
 Oettinger zu einem der größten Bierproduzenten Deutschlands.\nHeute befi
 ndet sich das Unternehmen im Wandel: Aus der reinen Brauerei wird ein Getr
 änkehersteller. Unter der neuen Firmierung Oettinger Getränke setzt man 
 verstärkt auf alkoholfreie Produkte – der Anteil am Umsatz soll bis 202
 6 auf 40 Prozent steigen. Mit der Übernahme des Proteinbierherstellers Jo
 yBräu und der Marke Glorietta für Erfrischungsgetränke zeigt sich diese
  strategische Neuausrichtung.\nEin technischer Höhepunkt: Seit 1989 verbi
 ndet eine 3\,6 Kilometer lange unterirdische Bierpipeline die beiden Stand
 orte in Oettingen. Die 1989 in Betrieb genommene zweite Brauerei wurde am 
 Reißbrett auf höchstmögliche Effizienz ausgelegt. Seit 2024 hält Pia K
 ollmar 100 Prozent der Unternehmensanteile und führt das Unternehmen als 
 Gesellschafterin. Pia und ihre Mutter Ingrid Kollmar waren bei unserer Pra
 g-Exkursion 2025 dabei und sprachen dort die Einladung nach Oettingen aus 
 – wir freuen uns\, dieser Einladung nun zu folgen.\nWir treffen gegen 09
 :00 Uhr in Oettingen ein und erhalten bis 11:00 Uhr eine Führung durch di
 e Brauerei.\nForstquell Brauerei in Fürnheim\nNur wenige Kilometer von Oe
 ttingen entfernt liegt das Stammhaus der Familie Kollmar: der Braugasthof 
 Forstquell. Hier wurde 1731 das Braurecht erteilt\, hier lernte Günther K
 ollmar bei seinem Vater das Brauhandwerk\, bevor er zum „Bierkönig“ a
 ufstieg. Nachdem der Braubetrieb 1958 eingestellt worden war\, erweckte G
 ünther Kollmar die Braustätte 1997 wieder zum Leben. Heute wird im kupfe
 rnen Sudkessel inmitten der urigen Gaststätte gebraut – Forstquell Gold
 \, Kupfer\, Weiße und saisonale Spezialitäten wie das Emmerbier zur Ernt
 edankzeit.\nFür uns bedeutet das: Mittagessen bei deftigen fränkischen S
 pezialitäten aus der Küche von Ingrid Kollmar – bekannt für ihre Schl
 ot-Engeli (geräucherte Bratwürste) und das hausgebackene Treberbrot – 
 sowie eine Führung durch die Erlebnisbrauerei. Hier erlebt Ihr\, wie aus 
 dem Effizienzdenken der Großbrauerei auch ein Rückbesinnen auf handwerkl
 iche Wurzeln entstanden ist.\nVon 12:00 bis 14:30 Uhr sind wir in Fürnhei
 m zu Gast.\nStadtbrauerei Spalt\nAm Nachmittag erwartet uns ein deutschlan
 dweites Unikum: die Stadtbrauerei Spalt\, die einzige kommunale Brauerei d
 er Republik. 1879 aus der 1540 gegründeten Lammsbrauerei hervorgegangen\,
  gehört sie den rund 5000 Spalter Bürgern – und der erste Bürgermeist
 er Udo Weingart ist zugleich Geschäftsführer der Brauerei.\nSpalt liegt 
 im ältesten Hopfenanbaugebiet Deutschlands. Erste urkundliche Erwähnunge
 n des Spalter Hopfens reichen bis 1376 zurück. Der Spalter Aromahopfen mi
 t seinem hohen Lupulingehalt ist weltweit begehrt. Braumeister Stefan Herz
  setzt ihn in doppelter Menge ein und nutzt ein speziell entwickeltes Koch
 system zur schonenden Extraktion der Hopfenöle. Die 21 Bierspezialitäten
  reifen fünf bis zehn Wochen und werden nach den Regeln des SlowBrewing e
 . V. erzeugt.\n„In Spalt\, in Spalt\, dou wern die Leit gar alt. Sie ken
 na nix dafier\, dös macht ös goude Bier" – so ein lokaler Spruch. Ob e
 r stimmt\, könnt Ihr bei der Bierprobe selbst beurteilen.\nVon 15:15 bis 
 17:30 Uhr führt uns Braumeister Stefan Herz durch seine Brauerei.\nÜbern
 achtung im NH Hotel Ingolstadt\nDen Abend lassen wir im NH Hotel in Ingols
 tadt bei einem 3-Gänge-Menü gemeinsam ausklingen.\n\n\n\nTag 2 – Samst
 ag\, 14. März\nDonau-Malz in Neuburg an der Donau\nDer zweite Tag beginnt
  mit einem Perspektivwechsel: Bei der Donau-Malz in Neuburg werfen wir ein
 en Blick auf die Malzproduktion. Das 1974 als Tochterunternehmen der Bambe
 rger Mälzerei gegründete Werk gehört heute zur drittgrößten Mälzerei
 gruppe Deutschlands mit einer Jahreskapazität von 220 000 Tonnen an allen
  Standorten.\nIn Neuburg werden in zwei Lausmannstraßen sowie einer Turmm
 älzerei Gerste und Weizen vermälzt. Technisch interessant: Bei der Erneu
 erung der Lausmann-Produktionsanlage 2012/2013 wurde der Standort an das s
 tädtische Nahwärmenetz angeschlossen. Die Wärme stammt aus der Abwärme
  des benachbarten Glaswerks Verallia – ein Beispiel für eine weitsichti
 ge Investition in nachhaltige Energieversorgung\, die die Bamberger Mälze
 rei konsequent verfolgt. Am Stammsitz in Bamberg war man bereits 2009/2010
  die erste Mälzerei Deutschlands mit einer Waldhackschnitzelheizung.\nBet
 riebsleiter Martin Schubert führt uns durch die Anlage. Von 09:30 bis 11:
 30 Uhr erhalten wir Einblick in die Vermälzung – ergänzt durch einen U
 mtrunk.\nJulius-Bräu in Neuburg\nNur wenige Minuten entfernt empfängt un
 s die Julius-Bräu\, ein echtes Neuburger Original. Seit 1828 wird hier ge
 braut – gegründet von Julius Bauer\, der der Brauerei bis heute ihren N
 amen gibt. Das Familienunternehmen wird von Generation zu Generation weite
 rgegeben\; heute führt Gabriele Bauer die Geschicke.\n2024 wurde ein neue
 s Sudhaus in Betrieb genommen – ein modernes Edelstahlsudwerk\, das eine
 n neuen Abschnitt in der Brauereigeschichte einleitet. Je nach Saison steh
 en sieben Sorten zur Verfügung\, darunter das San Cucino\, das Laetitia E
 xport und das naturtrübe Unfiltriert. Die Juliusbräu-Stiftung vergibt zu
 dem den „Preis der bayerischen Bierkultur“ zur Förderung des traditio
 nellen Brauhandwerks.\nVon 11:45 bis 14:00 Uhr genießen wir Mittagessen u
 nd eine Besichtigung.\nLandwehr-Bräu in Reichelshofen\nDen Abschluss unse
 rer Exkursion bildet die Landwehr-Bräu im Bierdorf Reichelshofen\, unweit
  von Rothenburg ob der Tauber. Das Brauwesen auf diesem Gelände ist bis 1
 755 zurückverfolgbar – schon damals war Reichelshofen als Poststation u
 nd Gasthof an der Straße von Würzburg nach Rothenburg bekannt. Der Name 
 Landwehr leitet sich von der 62 Kilometer langen Rothenburger Landwehr ab\
 , einem mittelalterlichen Grenzsicherungswerk.\nBraumeister Klaus Dürr f
 ührt uns durch die nach modernsten technischen Gesichtspunkten eingericht
 ete Braustätte\, in der nach handwerklichen Methoden gebraut wird. Besond
 ers hervorzuheben: Die Braugerste stammt aus einer Erzeugergemeinschaft\, 
 der Aromahopfen aus dem Anbaugebiet Spalt. Im hauseigenen Hopfengarten kö
 nnen wir dies zur Saison selbst nachvollziehen.\nVon 16:00 bis 18:00 Uhr F
 ührung\, von 18:00 bis 20:00 Uhr Abendessen im Brauereigasthof. Gegen 22:
 00 Uhr erreichen wir wieder Grundfeld.\n\n\n\nKosten und Anmeldung\nDiese 
 Fachexkursion bieten wir Euch zu einem attraktiven Preis an. Dank des Zusc
 husses aus unserer Kasse liegt der Beitrag bei:\n150\,00 € pro Person im
  Doppelzimmer\, 160\,00 € pro Person im Einzelzimmer\nIm Preis enthalten
  sind die Busfahrt\, alle Führungen sowie das Abendessen im Hotel am erst
 en Abend.\nAbfahrt ist am 13.03. um 06:15 Uhr in Grundfeld und um 07:00 Uh
 r am Bamberger Stadion.\nDiese zwei Tage bieten Euch intensiven fachlichen
  Austausch\, spannende Einblicke in Betriebe unterschiedlichster Größe u
 nd Philosophie – von der Großbrauerei über die Mälzerei und die kommu
 nale Brauerei bis zum Brauereigasthof – sowie die Gelegenheit\, Kollegin
 nen und Kollegen in entspannter Atmosphäre zu treffen.\nZögert also nich
 t und nehmt teil an unserer Fachexkursion 2026.\nAnmeldungen über unsere 
 Website. Programmänderungen vorbehalten. Mindestteilnehmerzahl: 30 Person
 en.\n&nbsp\;\n\nDa einige Kollegen Probleme mit der Anmeldung hatten\, hab
 e ich hier eine Anleitung abgelegt. Dort ist genau beschrieben\, wie man d
 ie Anzahl an Personen bei Einzel- und Doppelzimmern auswählt. Hier findet
  sich die Anleitung.
CATEGORIES:Fachexkursion
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